Heizpilz, Wärmepilz & Wärmepyramide

Gemütliche Wärme auf der Terrasse oder im Garten

Behagliche Wärme im Freien bis in die kalten Abendstunden oder die dunklere Jahreszeit schafft ein Heizpilz. In der Gastronomie, im Privathaushalt oder bei Eventveranstaltungen ist diese mobile Wärmequelle schnell aktiviert.


Beliebte Arten des Heizpilz und der Heizpyramiden


Gas oder elektrisch

Wie soll der Wärmepilz betrieben werden?

Die verschiedensten Modelle sind in zwei Betriebsarten erhältlich. Zum einen durch eine im Sockel untergebrachte Gasflasche oder durch eine an gleicher Stelle befindliche elektrische Installation.


Die wesentlichen Unterschiede der beiden Betriebsarten sind nachfolgend aufgelistet:

 

Heizpilze mit Gas:

Der Gas Heizpilz funktioniert so, wie es bei Gasherden in der Küche schon immer üblich ist. Das aus der Gasflasche austretende Gas gelangt über ein Leitungssystem in den Kopf des Heizpilzes. Hier wird es mechanisch entzündet. Die jetzt entstehenden Flammen sind, je nach Ausführung, mehr oder weniger sichtbar und beheizen die metallene Oberfläche. Nun entsteht die eigentliche Wärmeentwicklung, die direkt an die Umgebung weitergegeben wird.

 

beliebte Produkte Gaspilz


Elektrische Heizpilze:

Der elektrische Heizpilz erzeugt kein wirkliches Feuer, sondern arbeitet mit einer Infrarottechnologie. Auch diese wird am Kopfteil aktiv. Hier entsteht allerdings eine deutlich geringere Wärme als durch die Gasverbrennung. (Kosten für 1 Stunde: ca. 1,50 Euro bei etwa 10 m² mit einem Anschlusswert von 3,5 kW).

 

beliebte infrarot Wärmestrahler


Vorteile und Nachteile der beiden Varianten und Betriebskosten

Mit kabelloser Mobilität kommt ein Heizstrahler Gas zum Einsatz. Seine erzeugte Wärme ist nicht nur gut sichtbar, sondern auch wirklich spürbar. Ein Bereich von 20 bis 25 m² lässt sich effektvoll gemütlich machen. Die abstrahlende Temperatur wird von der Umgebung (Wand, Möblierung, Personen, Dach und so weiter) reflektiert und zirkuliert so angenehm wohlig zwischen verschiedenen Punkten. Mit dem Gas Heizpilz wird eine beliebige Stelle des Grundstückes ohne Nähe einer Steckdose warm und gemütlich. Selbst leichter Wind hat keinen Einfluss auf den Wärmepilz. (Kosten für eine Stunde: ca. 2,50 Euro bei etwa 20 m² mit einem Anschlusswert von 14 kW).

Die elektrische Lösung ist zwar praktisch aber mit Einschränkungen zu betreiben. Dieser Heizpilz benötigt immer die Nähe zu einer Steckdose. Das hiermit verbundene Anschlusskabel kann leicht zur Stolperfalle werden und begrenzt zusätzlich den Aktionsradius. Die Infrarottechnologie ist aufgrund ihrer Heizleistung auch nicht in der Lage, größere Bereiche zu erwärmen. Alles, was sich in unmittelbarer Nähe vom Heizpilz abspielt, kommt in den Genuss der Wärme. Bei einem Radius von etwa 10 m² bedeutet dies eher eine Sitzgruppe rund um den Wärmepilz.



Wie ist ein Heizpilz aufgebaut?Heizpilze Wärmepilze Heizpyramiden

Im Sockel des insgesamt etwa 2,5 m hohen Gerätes ist leicht zugänglich und doch für den Gast unsichtbar die Gasflasche (in der Mehrheit Propangas) oder der elektrische Anschluss untergebracht. Vom Sockel führt weiter nach oben ein schlanker Stiel, in dem entweder der Gasschlauch oder eine elektrische Leitung verläuft. Er gibt gleichzeitig auch sicheren Abstand zum Heizelement. Beide Möglichkeiten münden oben in einem Hut, einem Dach oder einem Pilzkopf mit Heizquelle. Mit einem Eigengewicht von 15 bis 25 Kilogramm steht die Gesamtkonstruktion stabil und kippsicher.

 


Wo soll der Heizpilz eingesetzt werden?

Heizpilz Wärmepilz Wärmepyramide Heizstrahler GasNur ein elektrischer Heizpilz kann auch innerhalb von geschlossenen Räumen genutzt werden. Eine Halle, die Garage, ein Wintergarten oder überdachter Balkon sind dadurch weitere Aufstellplätze. Die elektrische Alternative verliert allerdings schnell ihre Wärmeleistung, wenn größere Flächen erreicht werden müssen. Zudem ist immer der Zwang zur Steckdose und dem damit verbundenen Stolperkabel vorgegeben.

Mit einem Heizstrahler Gas wird unbegrenzte Mobilität erreicht. Er funktioniert auch zuverlässig bei leichtem Wind. Die vorhandene Menge an Gas bestimmt allerdings auch das wärmende Vergnügen. Hier sollte generell eine Ersatzgasflasche vorrätig sein. Die wirklich existierenden Flammen setzen auch zwingend den ausschließlichen Einsatz im Freien voraus.

 

Worauf ist beim Kauf zu achten?

Jeder Heizpilz darf nur unter Aufsicht betrieben werden. Zum sparsamen Verbrauch beider Energievarianten empfiehlt sich ein Temperaturregler und/oder ein Timer. Ein schwenkbarer Schirm kann eine Hilfe bei knappem Aufstellplatz sein. Ist ausreichend Platz vorhanden, bietet eine Ablage zusätzlichen Raum.

Für die Sicherheit gibt es einen Kippschutz, der automatisch den Heizpilz ausschaltet. Der Heizstrahler Gas und auch eine Heizpyramide benötigen einigen Abstand, da die direkte Brennstelle mit bis zu 180 °C abstrahlt. Grundsätzlich gilt immer: Effizienz vor Optik!

Für Pflege und Wartung ist kein wirklicher Aufwand erforderlich. Bei allen Alternativen wird Edelstahl verarbeitet. Schmutzstellen lassen sich mit einem feuchten Tuch entfernen. Insekten, Pollen oder auch Staub auf dem Gasbrennelement sind besser abzuwischen, da sie sich sonst einbrennen würden.

Das elektrische Gerät kommt zusätzlich zum Anschlusskabel ohne jedes Zubehör aus. Gas Heizpilz und Heizpyramide benötigen dagegen einen Sicherheitsverschluss und eine Schlauchbruchsicherung, was nicht immer sofort zum Lieferumfang gehört.

Ausgestattet mit ähnlichen Wärmeergebnissen verfügt eine Heizpyramide zusätzlich noch über sehr viel Effekt und Design, wenn im aufragenden Bereich die lodernde Flamme sichtbar wird.



 

Heizpilz / Wärmepilz
5 (100%) 11 Bewertung[en]

Inhaltsverzeichnis